{"id":3497,"date":"2018-01-04T13:24:38","date_gmt":"2018-01-04T11:24:38","guid":{"rendered":"http:\/\/hundeschule-teamwork.com\/angebote\/?page_id=3497"},"modified":"2018-01-04T13:26:15","modified_gmt":"2018-01-04T11:26:15","slug":"therapie-der-angst-vor-hunden-von-zwei-kindern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hundeschule-teamwork.com\/angebote\/therapie-der-angst-vor-hunden-von-zwei-kindern\/","title":{"rendered":"Therapie der Angst vor Hunden von zwei Kindern"},"content":{"rendered":"<p>Analyse und Feedback zu einem <strong>Training zur Angstbew\u00e4ltigung vor Hunden<\/strong> mit zwei Kindern (7 und 9 Jahre alt). Melissa, 7 Jahre alt, war Ende April 2011 von einem Rottweiler in die Brust gebissen worden und daraufhin 4 Tage im Krankenhaus in Behandlung. Sie und ihr 9 Jahre alter Bruder, Marvin, hatten seitdem panische Angst vor Hunden. Vom 16.09. bis 15.10.2011 kamen sie und ihre Mutter (manchmal auch noch in Begleitung ihres Vaters) f\u00fcr 5 Termine in die Hundeschule Teamwork (wobei der erste der f\u00fcnf Terminen bei ihnen zu Hause, ca. 45 km entfernt von Stadtallendorf stattfand). F\u00fcr eine wissenschaftliche Arbeit habe ich einige Fragen gestellt, die die Mutter der beiden Kindern beantwortet hat und die ich auch auf der Homepage ver\u00f6ffentlichen darf:<\/p>\n<p><strong>1.) Folgende Dinge haben zum sehr guten Erfolg beigetragen:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Die Hundetrainerin Anke Rochelt hat jede Therapiestunde von den Kindern aus geplant und durchgef\u00fchrt, dass hei\u00dft, dass die Kinder das Ma\u00df, das Tempo und die Art der Besch\u00e4ftigung mit den Tieren selbst bestimmen durften. Dabei lernten die Kinder, sich selbst im Umgang mit den Hunden gut einzusch\u00e4tzen und haben intensiver gesp\u00fcrt, wann sie welche Situation gut aushalten konnten.<\/p>\n<p>&#8211; Frau Rochelt hat das gesamte Vorgehen und dann im Einzelnen jede Handlung, die sie nur mit den Kindern oder mit Kindern und Hunden vollziehen m\u00f6chte, vorher angek\u00fcndigt, mit den Kindern besprochen und sich r\u00fcckversichert, ob alle Beteiligten damit einverstanden sind. Erst dann folgte die eigentliche Durchf\u00fchrung. Somit entstand bei den Kindern schnell ein gro\u00dfes Vertrauen und die Sicherheit, dass nichts Unvorhergesehens passieren wird.<\/p>\n<p>&#8211; Frau Rochelt hat vor und w\u00e4hrend der Arbeit mit den Kindern und Hunden immer eine R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit angeboten, falls die Kinder in der jeweiligen Situation doch merken, dass sie sich vielleicht \u00fcbersch\u00e4tzt haben oder Angst bekommen.<\/p>\n<p>&#8211; Auch hat sie den Kindern den jeweiligen Hund immer sehr genau beschrieben, bevor die Kinder in Kontakt mit ihm getreten sind. Anke Rochelt hat dabei auch Fotos gezeigt, \u00fcber die Charaktereigenschaften erz\u00e4hlt und erkl\u00e4rt, wie der jeweilige Hund aufgewachsen ist und warum er vielleicht gerade deshalb heute ein solches Verhalten zeigt. Bevor der Hund dann in den Raum gef\u00fchrt wurde, hat Frau Rochelt den Kindern erz\u00e4hlt, wie sich der Hund beim Reinkommen verhalten wird und erkl\u00e4rt, warum das so ist. Die Kinder waren also sehr gut darauf vorbereitet, dass der jeweilige Hund gleich zum Beispiel bellen k\u00f6nnte und sie hatten gen\u00fcgend Zeit, sich einen Platz weiter weg von der T\u00fcr zu suchen und alles erst einmal aus der Ferne aus zu beobachten.<\/p>\n<p>&#8211; Frau Rochelt hat sehr kleinschrittig mit den Kindern die Hundebissattacke aufgearbeitet. Sie hat mit ihnen dar\u00fcber gesprochen, erkl\u00e4rt, warum es warscheinlich zu diesem Vorfall gekommen ist und wie Hundetraining heute besser durchgef\u00fchrt wird, um solche Vorf\u00e4lle zu vermeiden. In diesem Zusammenhang sollten sich die Kinder Fragen \u00fcberlegen, die sie dem Rottweiler heute stellen werden. Die Antworten haben sie nach diesen Gespr\u00e4chen dann fast selbstst\u00e4ndig gefunden.<\/p>\n<p>&#8211; Durch den Umgang mit den Hunden und die st\u00e4ndigen, manchmal nur beil\u00e4ufgen Erkl\u00e4rungen, warum der jeweilige Hund sich jetzt genau so verh\u00e4lt und nicht anders, haben die Kinder die K\u00f6rpersprache der Hunde kennen- und verstehen gelernt. Das hilft ihnen auch heute noch, fremde Hunde, die auf sie zukommen, einzusch\u00e4tzen und nicht gleich in panischer Angst davonzulaufen. All diese Handlungen und Gespr\u00e4che haben dazu beigetragen, dass aus dem panischen Weglaufen vor Hunden ein Auf-Hunde-Zugehen wurde und aus dem oft verwendeten Satz der Kinder &#8222;Ich hasse Hunde!&#8220; S\u00e4tze wurden wie &#8222;Ich mag Hunde, weil&#8230;&#8220;, &#8222;Der Hund ist aber s\u00fc\u00df!&#8220;, &#8222;Wenn ich gro\u00df bin, m\u00f6chte ich auch einen Hund als Haustier haben!&#8220;<\/p>\n<p><strong>2.)<\/strong> Das Wichtigste in der gemeinsamen Arbeit war , dass Frau Rochelt es geschafft hat, die Liebe, die sie zu ihren Tieren empfindet, den Kindern nahe zu bringen. Sie hat die Kinder mit dieser Liebe angesteckt und es geschafft, dass die Kinder Frieden schlie\u00dfen konnten mit all den schlimmen Erinnerungen, die sie mit sich trugen. Sie nun sogar anfingen, Hunde zu lieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Analyse und Feedback zu einem Training zur Angstbew\u00e4ltigung vor Hunden mit zwei Kindern (7 und 9 Jahre alt). 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